Blutgefäße in Mitleidenschaft durch Stress
Bluthochdruck und Stress– die schleichende Gefahr
Übergewicht und Diabetes durch Stress
Infektanfälligkeit durch Dauerstress
Vergesslichkeit und Depression bei zuviel Stress
Gefährlicher Dauerstress
| 58 Prozent der Erwerbstätigen geben an, dass sie an ihrem Arbeitsplatz häufig unter großem Zeitdruck stehen. Jeder zweite fühlt sich davon gestresst. Laut einer EU-Studie ist Stress der häufigste Krankmeldungsgrund: Bis zu 60 Prozent der Fehltage gehen allein auf sein Konto. Damit hat sich Stress zu einer Epidemie der Neuzeit entwickelt. Nicht umsonst stuft die Weltgesundheitsorganisation (WHO) Stress als eine der großen Gesundheitsgefahren des 21. Jahrhunderts ein. |
Blutgefäße in Mitleidenschaft durch dauernden Stress
Dauerstress sorgt für ständig erhöhte Konzentrationen der Stresshormone Adrenalin und Noradrenalin. Und das kann auf Dauer die Blutgefäße schädigen. In einer solchen Situation setzt der Körper nämlich eine größere Menge eines bestimmten Eiweißstoffes frei, der wiederum Entzündungs- und Abbauprozesse ankurbelt. Damit steigt die Gefahr von Gefäßablagerungen und ihren möglichen Folgeerkrankungen. |
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Bluthochdruck und Stress– die schleichende Gefahr
| Wird der Blutdruck durch Langzeitstress dauerhaft erhöht, kann er die Gefäße schädigen: Ablagerungen werden begünstigt, die Organdurchblutung leidet, und das Herz wird stärker beansprucht. Ständiger Bluthochdruck gilt als Risikofaktor für ernste Folgekrankheiten. |
Übergewicht und Diabetes durch Stress
Beobachtungen haben gezeigt, dass gestresste Menschen mehr essen und leichter Fett ansetzen als ausgeglichene Zeitgenossen. Das schlägt sich nicht nur als Übergewicht auf den Hüften nieder. Wenn der Blutzuckerspiegel ständig erhöht ist, wird auch der Insulinproduzent Bauchspeicheldrüse mehr strapaziert –und das Risiko für Diabetes vom Typ 2, früher Altersdiabetes genannt, steigt.
Infektanfälligkeit durch Dauerstress
| Leicht kann Dauerstress den Körper aus seiner inneren Balance bringen. Bleibt das Stressniveau andauernd hoch, kann die Immunabwehr leiden. Schon lange haben Wissenschaftler beobachtet, dass gestresste Menschen geschwächte Abwehrkräften haben und deshalb anfälliger nicht nur für Infektionen sind. |
Vergesslichkeit und Depression bei zuviel Stress
Anhaltender Stress kann die geistige Aufnahmefähigkeit beeinträchtigen. Gerade bei grübelnden Menschen leitet das möglicherweise eine bedenkliche Entwicklung ein: Auch wenn sich die Lage zum Guten ändert, nimmt man das nicht mehr richtig wahr. Jetzt besteht die Gefahr, dass sich eine Depression entwickelt.




