Volkskrankheit Kopfschmerzen

Kopfschmerz ist nicht gleich Kopfschmerz

Welche Ursachen infrage kommen


 

Volkskrankheit Kopfschmerzen



Ein Pochen an den Schläfen, ein Druck hinter den Augen oder ein Hämmern unter der Schädeldecke – es gibt wohl kaum jemanden, die diese Symptome nicht kennt. Kopfschmerzen sind eine Volkskrankheit. Mehr als die Hälfte aller Deutschen leidet zumindest gelegentlich darunter.

 

Wenn Sie ebenfalls von leichten, mittelschweren oder starken Kopfschmerzen betroffen sind, müssen Sie dies nicht einfach so hinnehmen. Sie können eine Menge dagegen tun.

 

Was Sie über Kopfschmerzen wissen sollten und was Ihnen am besten hilft, verraten wir Ihnen auf den folgenden Seiten.


 

Kopfschmerz ist nicht gleich Kopfschmerz


Die Internationale Kopfschmerzgesellschaft unterscheidet je nach Ursache, Art, Ausprägung und Dauer der Schmerzen über 100 Varianten. Am häufigsten kommen Spannungskopfschmerzen und Migräne vor. Zwischen 90 und 95 Prozent aller Kopfschmerz-Patienten in einer allgemeinärztlichen Praxis leiden unter einer dieser beiden Formen.

 

Eine weitere, aber eher seltene Art ist der Clusterkopfschmerz. Kein direkter Kopfschmerz, aber eine häufige Form von Gesichtsschmerz ist die Trigeminusneuralgie.

 

Sind die Kopfschmerzen selbst die Erkrankung – wie z. B. im Falle des Spannungskopfschmerzes oder der Migräne -, bezeichnet man sie als „primäre Kopfschmerzen“.

 

Im Gegensatz dazu können Kopfschmerzen auch Symptom oder Begleiterscheinung anderer Erkrankungen sein. Zudem können Kopfschmerzen durch die Einnahme von Schmerzmitteln verursacht werden. In diesen Fällen reden Experten von „sekundären Kopfschmerzen“.


 

Welche Ursachen infrage kommen


Wie Kopfschmerzen entstehen, ist bislang nicht vollends geklärt. Fest steht:  Die Schmerzen dienen als empfindliches Warnsystem. Schließlich sind im Kopf lebenswichtige Organe wie das Gehirn, aber auch Sinnesorgane wie Augen, Nase und Ohren lokalisiert.

 

In vielen Fällen haben Kopfschmerzen wie Spannungskopfschmerz oder Migräne auch eine Rückzugsfunktion, wenn die Energiereserven erschöpft sind. Anders ausgedrückt: Über den Schmerz versucht Ihr Körper, sich eine notwendige Auszeit zu verschaffen. Somit wird auch verständlich, dass Stress als Auslöser eine wichtige Rolle spielt.

 

Um die individuellen Auslöser herauszufinden, ist es sinnvoll, ein Kopfschmerztagebuch zu führen. Ein solcher Vordruck kann z. B. auf der Internetseite der Deutschen Migräne- und Kopfschmerzgesellschaft (DMKG) unter www.dmkg.de heruntergeladen werden.

 

Wie Sie bereits lesen konnten, können Kopfschmerzen auch Begleiterscheinung einer anderen Erkrankung sein. Derzeit sind rund 220 Erkrankungen bekannt, die für Schmerzen im Kopfbereich als Ursache infrage kommen. Hierzu zählen z. B.


 

  • Infekte wie Erkältung oder Grippe
  • eine Verletzung des Kopfes (z. B. Gehirnerschütterung) oder der Halswirbelsäule
  • eine Gehirnentzündung (z. B. Meningitis)
  • eine Augenerkrankung (z. B. Glaukom)
  • Durchblutungsstörungen und Schlaganfall
  • Hirntumoren
  • psychische oder psychosomatische Störungen


Auch Flüssigkeitsmangel, Alkoholmissbrauch, Schlafmangel, die Menstruation, ein Sonnenstich oder Hitzschlag können Ursache für Schmerzen im Bereich des Kopfes sein.


 

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Die Anwendungsgebiete leiten sich von den homöopathischen Arzneimittelbildern ab.
Dazu gehören: Kopfschmerzen, Migräne, Neuralgien (Nervenschmerzen) | Enthält 18 Vol.-% Alkohol.
Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.
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