Alkohol


Medizinhistorisch ist der Alkohol das älteste schlaferzwingende Beruhigungsmittel


Alkohol von  Erwachsene getrunken stört den Schlafrhythmus und führt möglicherweise zu raschem Einschlafen. Der Tiefschlaf ist jedoch vermindert. Der Schlaf an sich ist unruhig und flach. Der Erholungswert eines alkoholinduzierten Schlafes ist eingeschränkt. Wie immer kommt es auf die richtige Dosierung an. Bier und Wein abends in Maßen getrunken können durchaus entspannend und schlaffördernd wirken.

Besser ist allerdings die Einnahme von natürlichen schlaffördernden Medikamenten, wie zum Beispiel den Sedacalman®Tropfen.



Alkohol in geringen Mengen ist nötig zur Haltbarmachung oder Konservierung der verschiedensten Arzneimittel


So enthält beispielsweise das natürliche Schmerzmittel DolorA ® 18 Vol. % Alkohol. 30 Tropfen DolorA enthalten circa 0,14 Gramm Alkohol. Apfelsaft enthält durch natürliche Vorgänge 0,4 Vol.% Alkohol, d.h. 50 ml Apfelsaft enthalten ebenfalls ungefähr 0,14 Gramm Alkohol. D.h. 30 Tropfen DolorA ® Schmerztropfen enthalten fast genausoviel Alkohol wie 50 Milliliter Apfelsaft.



Reiner Alkohol ist auch erforderlich zum Ausziehen der verschiedensten Wirkstoffe oder Inhaltsstoffe der Pflanzen. 

Man setzt sie zu therapeutischen Zwecken ein.
Hier gewinnt man die heilsamen Inhaltsstoffe oder Wirkstoffe durch Mazeration. Man gibt auf die zerkleinerten Pflanzen Alkohol einer bestimmten Konzentration. Nach einer gewissen Zeit gehen die Inhaltsstoffe in  den Alkohol über. Die ausgelaugten oder ausgepressten Pflanzenteile werden verworfen und kompostiert.



In der Homöopathie spielt Alkohol eine sehr große Rolle:


Schon der Urvater der Homöopathie --Samuel Hahnemann -- erkannte, dass die homöopathisch eingesetzten Pflanzen, Tiere, Mineralien durch eine besondere Verdünnung  ihre Wirksamkeit nicht verlieren. Hahnemann erkannte als einer der ersten Homöopathen, dass durch diese Verdünnungen die Wirkung sogar gesteigert werden kann. Auf Grund dieser Erkenntnis entwickelte Hahnemann das homöopathische System der stufigen Verdünnung über die Verschüttelung mit verschiedenen Alkohol - Wasser - Gemischen verschiedener Alkoholgehalte.

Es gibt die D-Potenzen mit den Dezimalverdünnungsschritten im Verhältnis 1:10, wobei natürlich bei jeder Potenzierung verschüttelt wird.  

Es gibt die C-Potenzen mit den Centesimalverdünnungsschritten im Verhältnis 1:100, wobei natürlich bei jeder Potenzierung verschüttelt wird, also auch hier mit 10x Verschütteln bei jeder Potenz.

LM-Potenzen oder Q-Potenzen

mit der Verdünnung im Verhältnis 1:50 000 mit 100 Schüttelschlägen. 

Als Trägermedium verwendet die Homöopathie in erster Linie eben speziell mit reinem Wasser verdünnten Äthanol.

 

 

Alkohol in Lebensmitteln


 In vielen unserer fast täglich konsumierten Nahrungsmittel ist natürlicher Alkohol enthalten.

In 100 Gramm überreifen Bananen entsteht durch ganz natürliche Gärungsvorgänge  1 Gramm reiner Alkohol.

In 500 Gramm Kefir finden wir 4 Gramm natürlichen Alkohol.

In 100 Gramm Apfelsaft sind circa 0,3 Gramm Alkohol. 

Pralinen wie Mon Cherie, andere Süßigkeiten, Marmeladen, Fertigspeisen, Konfekt, Nachtisch auf süsser Basis, Marzipan, Sauerkraut, Fruchtsäfte und vieles mehr können Alkohol enthalten.

In 100 Gramm Tiramisu von Zott sind nach Angaben des Herstellers  3,2 Milliliter Alkohol enthalten.

Obst enthält Fruchtzucker. Dieser Fruchtzucker kann gären. Bei der Gärung wird natürlicher Alkohol produziert.

Natürliche fruchtbelassene Fruchtsäfte können gären und nach Abfüllung Alkohol produzieren.

Manche Billig-Fruchtsäfte werden aus Fruchttrockenextrakten hergestellt. Man nimmt den Fruchtextrakt, kippt Wasser drauf, löst den Extrakt in diesem Wasser und gibt zur Haltbarmachung 2 bis 3 % Alkohol zu.

Aromazusätze löst man in Alkohol. Man fügt sie als Geschmacksverbesserer diversen Lebensmitteln zu, wobei eine kleine Menge Alkohol im Nahrungsmittel verbleibt. Dies muß nicht gekennzeichnet werden.  

In Konditoreien, Eisdielen Restaurants hergestellte Produkte können Alkohol enthalten. Sie müssen nicht gekennzeichnet sein, wenn sie zum innerhäuslichen Verkauf bestimmt sind.

Diese Aufstellung kann nicht vollständig sein.

 

Alkohol und Alkoholabhängigkeit


Alkoholismus oder Alkoholabhängigkeit ist eine Krankheit, die unbedingt erkannt und dann behandelt werden muß.

 

Entstehung der Alkoholabhängigkeit


1,6 Millionen Alkoholiker gibt es in Deutschland. 2,4 Millionen Bürger sind wegen ihres grenzwertigen Alkoholkonsums extrem gefährdet Alkoholiker zu werden. Die tägliche Aufnahme von mehr als 24 Gramm reinem Alkohol kann bei Männern, eine tägliche regelmäßige Alkoholaufnahme von mehr 12 Gramm reinem Alkohol kann bei Frauen zur Alkoholabhängigkeit führen. Dies sind die neuesten Werte der Deutschen Hauptstelle für Suchtfragen, der DHS in Hamm. www.DHS.de  Bis zu diesem Schwellenwert scheint Alkoholgenuss vertretbar zu sein. Die tägliche Alkoholaufnahme über diesem Schwellenwert kann bei entsprechender Veranlagung zu Alkoholismus führen. Gerade schlimme Stresssituationen in Beruf, Familie und im Freundeskreis lassen wegen der entspannenden und beruhigenden Wirkung der Alkoholikas viele zur Flasche greifen. 

 Hierzu ein Beispiel:

1 Flasche Bier zu 700 ml enthält in etwa 4,9 Vol.% Alkohol, was in etwa 24 Gramm reinem Alkohol entspricht. Täglich 1 Flasche Bier dürfte gestandenen Männern nicht schaden.

 

Symptome der Alkoholabhängigkeit


1. Verlust der Kontrolle über die Alkoholmenge

2. Toleranzentwicklung

    Man verträgt immer mehr Alkohol

3. Entzugserscheinungen wie Zittern, unruhiger Schlaf, Einschlafstörungen, hippelig sein, Angstgefühle bis zur Haluzination

4. Extremes Verlangen nach Alkohol

5. Aussuchen eines trinkfreudigen Umfeldes und Freundeskreises

 

Alkoholabhängigkeit beginnt langsam und schleichend. Häufig erkennt die Umwelt den Alkoholiker gar nicht, da er sich unauffällig benimmt und beruflich durchaus leistungsfähig sein kann. 

 

Arten des Alkoholabusus


Es gibt

den Stresstrinker, der seine Sorgen und inneren Spannungen durch übermäßigen Alkoholkonsum vergessen möchte

den Rauschtrinker, der sich ab und an total betrinkt und stockbesoffen umherwankt

den Spiegeltrinker, der seinen Blutalkoholspiegel konstant halten muß

den Quartalstrinker, der zeitenweise ohne Alkohol auskommet, aber ab und an stockbesoffen nach Hause wankt

 

Ganz wichtig für alkoholkranke Patienten:

 


Überwinden Sie sich und stehen Sie zu Ihrer Krankheit, egal wie schwer Ihnen dies fällt. Besuchen Sie unbedingt Selbsthilfegruppen für Alkoholkranke. Die Selbsthilfegruppe der Anonymen Alkoholiker gibt es in fast jedem größeren Ort. Hier kann Ihnen geholfen werden.

Überwinden Sie sich. Machen Sie einen professionell gesteuerten Entzug.


Nach dem Entzug bleibt die Alkoholabhängigkeit erhalten. Innerhalb kürzester Zeit kann der Alkoholismus wieder aufflammen, wenn Sie die kleinste Menge Alkohol zu sich nehmen. 

Meiden Sie deshalb jeden noch so kleinen Tropfen Alkohol.
Beachten Sie unbedingt obige Hinweise über das Enthaltensein von Alkohol in Arzneimitteln oder Lebensmitteln. Diese Aufstellung ist nicht vollständig. Lebensmittel und Arzneimittel unterliegen in ihrer Herstellung einem dauernden Wandel.

 

 




 

Das große Plus von DolorA®

 

Das Naturheilmittel DolorA® wirkt nach dem homöopathischen Arzneimittelbild durch Entspannung und Entkrampfung des Nerven- und Muskelsystems.


 

Das große Plus von Sedacalman®

 

Mit Sedacalman® erhalten Sie ein seit Jahrzehnten bewährtes leichtes Beruhigungsmittel. Mit der Kraft der Natur gibt es Ihrem Organismus den entscheidenden Anstoß, Stressreaktionen aus sich selbst heraus herunterzuregeln.


Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage
und fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.

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